Okonomiyaki (jap. お好み焼き)

Nachdem Andre und ich in Japan alle möglichen Okonomiyaki-Variationen von Süd- bis Nord-Japan ausprobiert hatten, kam vor einigen Wochen die Idee auf, selbst einmal Okonomiyaki zuzubereiten. Bei Okonomiyaki handelt es sich um eine Art dicken und herzhaften Plins/Eierkuchen. Neben den für uns gewöhnlichen Zutaten kommt noch Weißkohl hinzu und eine beliebige Anzahl an weiteren Zutaten. In Japan unterscheiden sich die Zubereitungsarten und Zutaten und somit das Aussehen und der Geschmack je nach Region. Die beiden markantesten Zubereitungsrichtungsarten sind der Ôsaka- und Hiroshima-Style, wobei der Ôsaka-Style der am weitesten verbreiteteste Typ in Japan sein dürfte.

Wir entschieden uns dafür, unser Okonomiyaki im Ôsaka-Style zuzubereiten, da diese Variante nicht schichtenweise zubereitet werden muss. Unsere Zutatenliste für den Teig (5 Stück für 2 Personen – danach seid ihr mehr als satt ;D) sah dann wie folgt aus.

  • 300g Mehl
  • 2 Eier
  • Wasser
  • 1/2 Weißkohl

Das Mehl, die Eier und das Wasser werden zu einem zähflüssigen Teig verarbeitet und anschließend wird der in kleine Streifen geschnittene Weißkohl hinzugegeben. Danach werden die nach eigenem Geschmack ausgewählten Zutaten mit untergerühert. In Japan trifft man bspw. auf Frühlingszwiebeln, Schweinefleisch, Tintenfisch, Shrimps oder Mochis. Unsere Wahl fiel auf Schinken, so dass wir diesen in zerschnippelter Form in den Teig eingerührt haben. Der Teig wurde dann von beiden Seiten in einer Pfanne goldbraun gebraten. Abschließend wurden noch die folgenden Zutaten nacheinander darübergegeben.

  • Okonomi Sauce (jap. お好みソース)
  • Japanische Mayonnaise
  • Katsuobushi (jap. かつお節)

Bei Katsuobushi handelt es sich um getrocknete und geräucherte Thunfischflocken. Das Endresultat sah dann wie folgt aus. Sieht verdammt lecker aus, oder?! :)
Okonomiyaki

Wir waren wirklich gespannt, wie nah unsere Okonomiyaki-Version geschmacklich an die japanische herankommen würde. Es folgte der erste Biss und uns wurde klar, dass unser Vorhaben ein voller Erfolg war. Es schmeckte einfach mal originalgetreu. Als würden wir in Japan im Okonomiyaki-Resturant sitzen. Vermutlich kamen uns hier die japanischen Zutaten zugute. Da das Gericht auch relativ schnell zubereitet werden kann, wird es jetzt häufiger bei mir Okonomiyaki geben. :D

Und hier noch ein paar Fotos zu den Zwischenschritten.

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