Fussa Tanabata Matsuri

Unser letzter Tag startete diesmal 10:30 Uhr. Nachdem wir unsere Abreisevorbereitungen getroffen hatten und Mittag essen waren, brachen wir dann gegen 14:00 Uhr auf. Unser Ziel war noch einmal das Fussa Tanabata Matsuri, denn das Programm des letzten Veranstaltungstages schien vielversprechend zu sein.

Beim Fussa Tanabata Matsuri angekommen, verschafften wir uns erstmal einen Überblick was aktuell so läuft. Währenddessen wurden wir auf eine Taiko-Show aufmerksam gemacht, die 15:00 Uhr starten sollte. Wir bewegten uns also gleich zum Veranstaltungsort, obwohl noch gut 20 Minuten bis zum Start verblieben. Während wir als 2 der 4 anwesenden Personen auf den Stühlen saßen und dort warteten, fiel das Interesse der Taiko-Truppe natürlich auf uns. Sofort fragte man uns, ob wir etwas Japanisch verstehen und wie wir heißen. Unsere Namen waren für die Japaner reinste Zungenbrecher. Erst nach gut 10 Anläufen klangen unsere Namen ansatzweise nach unseren Namen. Danach wurde uns jeweils eine saure Pflaume angeboten. Die haben wir natürlich nicht ausgeschlagen aber so wirklich hat sie mir nicht geschmeckt. Danach wurden wir gefragt, ob wir selbst mal eine Runde trommeln möchte. Dies bejahte ich für mich sofort, woraufhin sich der Meister Yoshino-san der Taiko-Truppe freute. Er sagte dann, dass ich später mal ran dürfte. Ich wusste ja nicht, dass später mitten in der Show bedeutete und nicht erst im Anschluss der Veranstaltung. Somit wurden dann alle 8 Trommeln mit Freiwilligen aus dem Publikum besetzt und dann wurde ein simpler Takt vorgegeben den es nachzutrommeln galt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es ruhig noch anspruchsvoller werden können. Zumindest hat es wirklich Spaß gemacht. Etwas später kam Yoshino-san nochmal mit seinem Mikrophon auf uns zu, weil wir seine zum Trommelstück gehörenden Ausrufe imitieren sollten. Das haben wir natürlich so gut es ging gemacht. ^^ Auch die Taiko-Truppe war genial. Ich habe schon so viele Taiko-Truppen gesehen aber noch nie kam mir so eine energische und lebensfreude versprühende Truppe unter. Bei dem Rumgetänzel und Getrommel wäre ich am liebsten gleich aufgesprungen und hätte mitgemacht. Zudem war es genial wir brachial die Trommeler auf die Trommeln geschlagen haben. Als wollten sie diese zerprügeln. Dementsprechend rumste es nur so, was man besonders im ganzen Körper zu spüren bekam. Am Ende fragte Yoshino-san extra nochmal nach, ob es uns denn gefallen hat.

Nachdem Taiko-Event zogen wir wieder über das Matsuri-Gelände. Heute wurde es wohl um eine weitere große Hauptstraße erweitert, was bei den Menschenmengen auch definitiv eine gute Entscheidung war. Als nächstes haben wir uns dann ein Musiktrio bestehend aus 3 Damen angeguckt und eine kleine Parade. Abgeschlossen wurde das Matsuri für uns mit einem leckeren Okonomiyaki. Danach machten wir uns gegen 20:00 Uhr schon auf den Rückweg. Geplant war, dass wir 21:00 Uhr am Hotel ankommen aber daraus sollte nichts werden. Auf halber Strecke blieb der Zug auf einmal stehen. In der Nähe eines zentralen Bahngleises war wohl ein Feuer ausgebrochen, so dass mehrere Bahnstrecken eingestellt wurden. Glücklicherweise wird man in japanischen Zügen per Display auch in englischer Sprache über alle Vorkommnissen im Streckennetz informiert. So wussten wir zu jeder Zeit welche Linie gerade nicht fährt, welche in Kürze wieder in Betrieb genommen wird und welche wieder fährt. Vermutlich blieben deshalb alle Japaner ruhig im Zug sitzen und keiner regte sich auf. Nach etwas über einer Stunde ging es dann endlich weiter, so dass wir gegen 21:15 Uhr im Hotel ankamen. Und nun heißt es langsam herunterkommen und abreisefertig machen.

Weitere Impressionen des Tages

2 Comments

  1. Patrick

    uh, dann war das doch ein schöner Abschlusstag für euch :)

    schade, dass es schon vorbei ist, für euch und auch für uns, das Lesen hat immer Spaß gemacht :)

    Und ich hoffe, dass es nächstes mal klappt und wir zu dritt die Reise machen können :3

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