Asus Zenbook Prime UX31A-R4003H

Mein gute altes Netbook (ASUS Eee PC) begleitet mich mittlerweile seit über 3,5 Jahren und hat mir während meines Studiums gute Dienste geleistet. Jedoch hatte es mich in den letzten Monaten zunehmend gestört, dass die Hardware so schwach war und man somit lange Wartezeiten in Kauf nehmen musste. Auch das Gucken von 720p Videos war aufgrund der schwachen Hardware nicht möglich.

Wie viele von euch schon mitbekommen haben, gibt es seit Ende 2011 sogenannte Ultrabooks, welche im Jahr 2012 einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Kurz gefasst handelt es sich bei Ultrabooks um eine Art Notebook das sich durch eine sehr flache Bauweise, geringes Gewicht und hohe Akkulaufzeiten bei akzeptabler Leistung auszeichnet. Da mittlerweile die 2. Generation dieser Geräte auf dem Markt ist und die Preise langsam etwas fallen, habe ich vor einigen Wochen den Kauf eines solchen Gerätes ins Auge gefasst. Einerseits um endlich wieder vernünftig arbeiten zu können und andererseits um es auch als Multimediagerät für unterwegs nutzen zu können.

Nach laaaaaanger Recherche fiel mein Blick auf die Zenbook-Reihe von ASUS. In die engere Auswahl kamen das Zenbook Prime UX31A und das Zenbook UX32VD. Zwei Top-Geräte die in der Ultrabook-Liga ganz oben mitspielen. Wer mich kennt weiß, dass ich mir dann wochenlang den Kopf zerbrochen habe welches Zenbook nun das geeignetere für mich ist. Letztendlich fiel die Wahl auf das Zenbook Prime UX31A. Meine Beweggründe erspare ich euch mal, um den ohnehin schon langen Text nicht noch länger werden zu lassen. :P

Die angebotenen Zenbooks werden in der Regel in 4 verschiedenen Konfigurationen angeboten, welche preislich weit auseinanderliegen. Die Kombinationen ergeben sich hierbei aus schwacher/starker CPU und wenig/viel Speicherplatz. Ich fasste hierbei das günstigste Angebot mit schwacher CPU und wenig Speicherplatz ins Auge, was trotzdem noch knapp 1.000 Euro kosten sollte und somit meine Schmerzgrenze darstellte. Da ich vor kurzem von Amazon Warehouse Deals hörte, einem von Amazon betriebenen Service der Lagerbestände, Rücksendungen und leicht beschädigte Ware zu vergünstigten Preisen anbietet, schaute ich dort nach, ob es Angebote für mein Wunschgerät gab. 3 Geräte die um 100 Euro auf knapp 900 Euro gesenkt wurden standen zum Verkauf. Spaßeshalber guckte ich anschließend in den Amazon Warehouse Deals nach Angeboten für das Zenbook mit der besten Ausstattung (starke CPU und viel Speicherplatz) welches normalerweise 1.400 Euro kostet. Als ich den Preis von 944 Euro sah, konnte ich meinen Augen nicht trauen und wurde stutzig. Warum wird so ein teures Ultrabook um ca. 460 Euro im Preis gesenkt. Da muss doch irgendein größerer Schaden vorliegen. Als Beschreibung war lediglich angegeben, dass das Gerät Schäden an Vorder- und/oder Oberseite aufweisen sollte. Da man bei Amazon relativ stressfrei Waren zurückschicken kann, wagte ich gestern das Ultrabook zu bestellen. Ich meine hey.. bei einem Preisnachlass von 460 Euro und so einer Hardwareausstattung kann man nur schwach werden. Gedanklich machte ich mich jedoch schon darauf gefasst das Ultrabook wieder zurückschicken zu müssen. Nicht nur da es so günstig angeboten wurde, sondern auch da es sehr viele negative Bewertungen bzgl. der Verarbeitung des Ultrabooks gab. Ein Händler schrieb sogar, dass es eine Rückläuferquote von 25% gäbe. Die gemeldeten Probleme reichten von Pixelfehler, kippelnden Ultrabook, verzogenem Gehäuse, Lichthöfen, defektem Netzteil, schlecht eingesetztem Touchpad, schlecht reagirendem Touchpad, Verwendung alternativer langsamerer SSDs bis hin zu schlechten Druckpunkten der Tasten. Alles andere als gute Voraussetzungen.

Nachdem ich die Bestellung gestern aufgegeben hatte, erfolgte bereits heute die Lieferung. Voller Spannung packte ich das Ultrabook aus. Die Packung war schon einmal geöffnet worden, sonst sah jedoch alles wie neu aus. Gut.. hier und da war etwas Staub. Sofort begann ich das Ultrabook auf Sichtschäden zu untersuchen. Egal wie ich das Ultrabook drehte und wendete, ich konnte keine Kratzer oder ähnliches finden. Daher machte sich bei mir etwas Verwunderung breit. Sollte der Fehler vielleicht doch woanders liegen?! Innerhalb der nächsten Stunde ging ich die obige Liste von möglichen Problemen durch. Aber auch hier konnte ich nichts entdecken. Das Gerät scheint einwandfrei zu sein. Sofern nicht noch in den kommenden Tagen ein Schaden auftritt und das Ultrabook wirklich makellos ist, wäre es bei der Ersparnis von 460 Euro ein riesengroßer Glücksgriff.

Für diejenigen die sich die obige Textwüste angetan haben folgen nun noch ein paar Bilder zur Belohnung. :D

Unboxing
Asus Zenbook Prime UX31AAsus Zenbook Prime UX31A
Asus Zenbook Prime UX31AAsus Zenbook Prime UX31A

Zubehör
Asus Zenbook Prime UX31A

Da bereits das Thema der Stabilität aufkam. Da das Gehäuse aus einem Stück Aluminium gefräst wurde, ist das Ultrabook trotz seiner geringen Höhe sehr stabil und wabert nicht rum. Weiterhin sieht es einfach nur stylisch aus.
Asus Zenbook Prime UX31A

Das Ultrabook im Einsatz.
Asus Zenbook Prime UX31AAsus Zenbook Prime UX31A
Asus Zenbook Prime UX31A

Ich war sehr überrascht wie schnell das Ultrabook startet. Musste es daher sofort für die Nachwelt festhalten. *hehe*

Die beleuchtete Tastatur ist ebenfalls sehr praktisch (in mehreren Stufen dimmbar).
Asus Zenbook Prime UX31A

Und zu guter Letzt noch ein Vergleich zu meinem alten Netbook. Hier sieht man nochmal sehr gut wie flach das Ultrabook eigentlich ist.
Asus Zenbook Prime UX31AAsus Zenbook Prime UX31A

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.