Video zur Trekking-Tour auf dem Oderlandweg

Bevor ich in die Trekking-Tour auf dem Oderlandweg gestartet bin, setzte ich mir das Ziel mein Vorhaben auf Video festzuhalten. Daher schnappte ich mir meine Digitalkamera und ausreichend Akkus, damit ich 3 Tage lang Filmmaterial aufnehmen konnte. Mit einem groben Plan im Kopf filmte ich dann unterwegs immer wieder einzelne Streckenabschnitte, in der Hoffnung die Natur und das Feeling ein wenig einfangen zu können.

Video zur Trekking-Tour auf dem Oderlandweg

Wer bereits die Blogeinträge zum Oderlandweg gelesen hat, wird nichts Neues mehr erfahren. Aber sofern du Langeweile hast oder einfach gern sehen möchtest wie das Endresultat aussieht, dann bist du herzlich dazu eingeladen dass folgende Video zu gucken.

Unzureichende Technik und hoher Zeitaufwand

Eine Sache zur Qualität des Videos muss ich allerdings sofort vorwegnehmen. Da ich mich zum ersten Mal an solch ein Videoprojekt rangewagt habe und ich im Thema Videoschnitt ohne Vorkenntnisse gestartet bin, ist mein Video weit entfernt von dem Prädikat „gut“. Zudem sind viele Aufnahmen ziemlich wackelig oder Aufnahmen von mir in der Regel mit falschem Fokus aufgenommen, was letztendlich an meiner nicht ausreichenden Ausrüstung liegt. Nichtsdestotrotz ist nach vielen Wochenenden Arbeit ein Video herausgekommen, das sich sehen lässt.

Ehrlich gesagt habe ich den zeitlichen Aufwand zur Erstellung des Videos ziemlich unterschätzt. Die Sichtung des Rohmaterials (1:50h – 20 GB), das Auswählen der passenden Videos, das Schneiden und Zusammenfügen der einzelnen Videos, das Schreiben des Skripts sowie das Einsprechen aller Texte, die Suche nach passender sowie frei nutzbarer Musik, die Qualitätssicherung und Korrekturschleifen, das Rendern sowie der finale Upload haben echt seeeeehr viel Zeit in Anspruch genommen. Aber letztendlich haben all diese Schritte viel Spaß gemacht, so dass ich mich dazu entschieden habe, das Video trotz diverser Mängel zu veröffentlichen.

8 Comments

  1. LdL

    Was willst Du mehr ? Dein Video ist doch gelungen. Gut geschnitten, mit Musik und Info unterlegt. Ich finde, die Mühe hat sich gelohnt. Der älteste Baum und das durchquerte Dorf wäre sicherlich auch noch einen Blick wert gewesen. Die alten Laubwälder sind herrlich, und ohne lärmende und vermüllende Menschen noch viel mehr.
    Wer jedoch mit der Natur nicht viel im Sinn hat, dem wird das Video wohl zu lang sein.

  2. Hallo Sven
    Einen schönen Wanderblock hast du hier ;-)
    Ich bin über diesen Oderlandweg Bericht auf dich aufmerksam geworden. Tolles Video, schön und ehrlich mit liebe zum Wandern gemacht, gefällt mir ;-)).
    Reise auch schon seit Jahren viel mit dem Rad, doch der Oderlandweg soll meine erste mehr Tageswanderung an einem Stück werden. Freu mich schon drauf :)

    Sobald du beim Wildzelten ein paar Spielregeln einhällst, wie nicht unmittelbar am Wanderweg oder Wanderhütten das Zelt aufzubauen und sich ruhig verhalten kann du dir die Sorgen über das Zelten zukünftig ersparen. Sowie der Kopf sollte bei leichten gefälle immer oben liegen ;-) und Ohrenstöpsel bringen dir eine ruhige Nacht :)

    Und für die Wasserversorgung packe dir den Sawyer Mini SP 128 Wasserfilter ein, ist derzeit der kleinste, sauberste und leichteste Wasserfilter, dazu noch für kleines Geld auf dem Markt den man bekommen kann. Ich habe dazu noch aus einem sehr Leichten 10-20 Liter Packsack mit mehreren ineinander verschraubten Verschlüssen ein Wassersack dabei den ich zudem auch als Duschsack verwenden kann oder eben als Trichtersack für den Wasserfilter mit dabei.

    Der Harzer Hexenstieg ist ein schöner Wanderweg, bin schon teile von ihm Gewandert. Wünsche dir mit deinem Neuen Reisepartner auf dem Weg viel Spass.

    Noch ein schöner Wanderweg, nahe bei Berlin ist der Burgenwanderweg im Hohen Fläming. Wandere in gerade in mehreren Tagestouren. Meine Touren findet man dazu im GPSies Ordner.

    1. Sven

      Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich wirklich darüber, dass dir mein Blog und auch das Video gefallen. :)

      Die Spielregeln beim Wildzelten sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich glaube, dass ich mir bezügliche der gesetzlichen Regelungen einfach immer viel zu viele Gedanken mache. Es ist auf alle Fälle beruhigend wenn du bisher nur positive Erfahrungen diesbezüglich sammeln konntest. Die Lektion mit dem Gefälle habe ich jetzt gelernt. ;D Was die Geräusche des Waldes angeht, so muss ich sagen, dass ich diese genieße und ich auch ohne Probleme schlafen kann. Ein lauter Schuss vom Jäger war dann aber etwas zu viel des Guten.

      Der Sawyer Mini SP 128 sieht echt super aus. Da werde ich mich wohl mal etwas mehr mit dem Thema auseinandersetzen und meine Ausrüstung um einen Wasserfilter erweitern. Ich vermute mal, dass du das Wasser anschließend noch mit Micropur Forte o. Ä. behandelst?

      Den Burgenwanderweg im Hohen Fläming kannte ich noch nicht – über deine GPSies Strecken und Fotos kann man wirklich einen super Eindruck von den Strecken erhalten. Vielen Dank für den Tipp. Als weiteren Kurztrip habe ich aktuell auch die Märkische Schweiz im Auge.

      Na dann bin ich mal gespannt was der Harzer-Hexen-Stieg so für uns bereithält. :D Meine Erwartungen sind hoch.

      Da bin ich ja etwas überrascht, dass der Oderlandweg deine erste Mehrtageswanderung wird. Bei den unzähligen Strecken die in deinem GPSies-Profil hinterlegt sind. ^^ Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Spaß auf dem Oderlandweg und genieße die herrliche Strecke.

  3. Christian

    Ja das liegt daran das der Gepäcktransport mit dem Rad viel, viel leichter ist. Doch es kreist mir schon seit ein paar Jahren durch den Kopf mal ne reine Wandertour zu machen.
    Reduziere gerade mein Ausrüstungsgewicht Richtung UL :)

    Der 66 See’n weg um Berlin herum ist auch ein toller Wanderweg und gut mit Bus oder Bahn die einzelnen Etappen zu erreichen. Das Buch dazu ist gut und beschreibt das ganze auch hervorragend. Findet man auch in Bücherein zum kostenlosen ausleihen :)

    Bei Wander- oder Radreisen ist die Wasserversorgung immer ein interessanter Punkt.
    Doch selten musste ich zur absoluten Chemiekeule greifen. Bei See’n mit fliessenden Wasser reicht meist nur der Wasserfilter aus.
    Ich nutze darüber hinaus, Brunnen, Friedhöfe und deren Wasserversorgung, Sportplätze, freiwillige Feuerwehren, Gaststätten oder Frage einfach die Leute am Gartenzaun.
    Bei Friedhöfen und Sportplätzen findet man dazu auch manchmal ne Notstromversorgung für seine Kleingeräte.

    Durch das Wandern und Planen mit GPS kommt man z.B. über OSM Karten genau an diese Daten heran, und kann sie geschickt mit in seine Tour einplanen. Manchmal findet man auch nur reine Wasserstellen in der Karte. Ich bin seit ca. 2014 mit GPS Unterweg, einfach nur genial. Und Unterwegs im offline modus alle Daten zur hand haben. Besser geht es kaum noch.
    z.b. Über die Internetseite >> http://www.wanderreitkarte.de << (nicht Routenfähige Karte) kannst du dir deine Touren Planen und bewegst dich immer auf aktuelle OSM Karten mit all den Infos die du zu deiner Tour und deren Wasserversorgung brauchst. Darin finden sich z.b. auch Rastplätze mit ner Feuerstelle, die zum Nächtigen gleich mit einladen ;-))
    Und von Garmin gibt es das BaseCamp Programm zum Kostenlos downloaden um alle Tourendaten die man im Netz findet für sich Auf-, Umarbeiten zu können. Wie weit man das nun mit einem Smartifon zusammenfügen kann, weiß ich nicht da ich das Garmin 62s (Aktuell) und das e-trex Vista HCx (alt Ersatzgerät) verwende.
    Auf dem Garmin 62s habe ich dann meist zwei OSM Karten drauf =
    Die Wanderreitkarte (Nicht Routenfähig) und
    die Freizeitkarte Deutschland (Routenfähig)
    und wenn ich ich im Grenzgebiet unterwegs bin noch die deren Länder.

    Z.b. Auf den Oderlandweg zurückzukommen war auf deiner Strecken nach ca. 14 Km in Wölsickendorf links ein Friedhof und eventuell auch ne Wasserversorgung dadurch.

    Na dann weiterhin viel Spass am Wandern. Ich schaue gerne mal wieder vorbei hier :)
    Gruß Christian

    PS Ach meine Touren findet man bei http://www.GPSies.com , User: tretwerk

    1. Sven

      Ja, der ewige Kampf sich in Richtung UL zu verbessern. Wer kennt es nicht. :D

      Mit dem 66-Seen-Wanderweg bin ich auf dem Oderlandweg in Berührung gekommen, da beide Wege zeitweise identisch sind. Da konnte ich schonmal einen ersten Eindruck vom 66-Seen-Wanderweg bekommen.

      Die Idee mit der Nutzung von öffentlichen Plätzen zur Wasserversorgung ist echt super. Da hätte ich mir tatsächlich etwas Gewicht sparen können. Auf der anderen Seite war das hohe Gewicht des Rucksacks aber auch ganz hilfreich um sich auf den GR20 vorzubereiten.

      Mit einem dedizierten GPS-Gerät bin ich allerdings nicht unterwegs. Bei mir muss das Smartphone dafür herhalten. Über die kostenfreie App MAPS.ME kann man dann die OSM-Karten nutzen. Das hat bisher auf Korsika, Madeira und dem Oderlandweg super funktioniert. Ich denke mal, dass ein richtiges GPS-Gerät unverzichtbar wird, sobald man Routen anderer Leute laufen möchte, die nicht auf offiziellen Wanderwegen basieren.

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