Nepal – Reiseplanung

Nachdem ich die Japanreise nun verdaut habe, geht es direkt mit der Reiseplanung für das kommende Jahr weiter. : D

Das gewählte Reiseziel liegt diesmal wieder im asiatischen Raum, ist etwas exotischer und heißt Nepal. Als Reiseart habe ich das Trekking ausgewählt. Eine für mich neue Reiseart, da es sich beim Trekking um eine mehrtägige Wanderung mit Rucksack handelt. In vielen Fällen trekkt man durch Landschaften, die von jeglicher Infrastruktur abgeschnitten sind und somit gar keine andere Reiseart zulassen. Als Konsequenz wird oft in Zelten übernachtet. Auf der von mir gewählten Route gibt es jedoch alle paar Stunden kleinere Dörfer, in denen traditionelle Teehäuser betrieben werden. Da diese auch Schlafmöglichkeiten anbieten, werde ich auf das Zelten verzichten und mir spontan einen Schlafplatz suchen. Als Reisepartner habe ich diesmal den Patrick an meiner Seite. : )

Unser Reisezeitraum beträgt 3 Wochen und der Reisebeginn ist bereits grob für März bzw. April geplant. Von daher bleibt nicht mehr allzu viel Zeit. Die Strecke die wir in Nepal zurücklegen möchten, nennt sich Annapurna Circuit. Die Strecke beginnt im Ort Besisahar auf 780 m Höhe und führt am höchsten Punkt über den 5416 m hoch gelegenen Pass Thorong La. Danach geht es überwiegend wieder abwärts. Die Länge der Strecke wird je nach Quelle mit 170 bis 220 km angegeben. Das klingt nicht nach viel aber in Anbetracht des Höhenprofils und der immer dünner werdenden Luft ist es doch eine anspruchsvolle Strecke. Ich habe die Route mal grob auf einer Karte abgesteckt, um zu verdeutlichen was uns da bevorsteht.Annapurna CircuitAufgrund des sehr ausgeprägten Höhenprofils durchwandert man auf diesem Trek fast alle Klimazonen, was für viel Abwechslung sorgen sollte. Nicht umsonst wird der Annapurna Circuit als einer der schönsten Strecken der Welt bezeichnet.

Aufgrund der vielen Klimazonen müssen wir unsere Ausrüstung entsprechend zusammenstellen. Im März/April kann es in den niedrigeren Höhen bis zu 29°C werden und in den Bergen kann die Temperatur dann bis auf -10°C abfallen. Zudem kann es sehr windig und/oder regnerisch werden oder man darf im Schnee trekken. Aber zur Ausrüstung wird es demnächst noch den ein oder anderen Blogposts geben.

Was genauso wichtig ist wie die Ausrüstung sind die Impfungen. Denn in Nepal gibt es einige Krankheiten mit denen man in Deutschland weniger oder gar nicht mehr in Berührung kommt. Da die ärztliche Versorgung in den Bergen nur teilweise bis hin zu gar nicht gegeben ist, sind Impfungen umso wichtiger. Generell kann man sich bzgl. der notwendigen Impfungen beim Auswärtigen Amt oder beim Centrum für Reisemedizin belesen. In unserem Fall haben wir uns für die folgenden Impfungen entschieden:

  • Tollwut (3 Injektionen)
  • Hepatitis A (2 Injektionen)
  • Meningokokken (1 Injektion)
  • Typhus (1 Injektion)
  • Cholera (2 Injektionen)

Die Standardimpfungen sollten selbstverständlich ebenfalls vorhanden sein. Kostentechnisch liegt man bei den oben aufgeführten Impfungen bei etwas über 600 €. Im Regelfall handelt es sich bei den Impfungen um Privatleistungen, die von den Krankenkassen nicht getragen werden. Es gibt jedoch auch Krankenkassen, die die Kosten teilweise oder sogar komplett übernehmen. Eine Anfrage bei der eigenen Krankenkasse kann sich bei Reiseimpfungen also lohnen. Die Auffrischung der Standardimpfungen, die Tollwut Impfung und die Hepatitis A Impfung habe ich bereits hinter mir. Die Halbzeit ist also glücklicherweise schon überschritten. :D

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