Geocaching Revival

Nach knapp 7 Jahren Pause habe ich meinen alten Geocaching-Account wieder reaktiviert, um mich auf die Suche nach neuen Caches machen zu können. Denn beim Geocaching werden sogenannte Caches an den unmöglichsten Stellen versteckt und können dann anhand der GPS-Koordinaten aufgesucht werden. Wer jetzt denkt, dass dann ein Auffinden der Caches ziemlich einfach sein dürfte, der irrt gewaltig. Denn viele Caches haben lediglich die Größe einer kleinen Filmdose. Es gibt jedoch auch wesentlich größere Caches die dann Gegenstände zum Tauschen enthalten. Das Schöne beim Cachen ist, dass man viel in der Gegend rumkommt und eine Menge über Bauwerke, Landschaften, Historie, usw. erfährt.

Gestern Nachmittag startete ich also in meine erste kleine Cachingrunde. Auf dem Plan standen insgesamt 2 Caches, die sich im nahe gelegenen Stadtpark befinden sollten. Der erste Cache ließ sich sogar relativ schnell finden, da ich glücklicherweise sofort die richtige Idee hatte. Es handelte sich in diesem Fall auch um eine kleine Filmdose, die in einem Baumstubben versteckt und mit einem weiteren Stück Holz verdeckt wurde. Der Baumstubben stand zudem noch in einem Gebüsch, was das Auffinden in der Regel noch erschwert. Die Dose selbst war sogar von außen als Geocaching-Objekt gekennzeichnet. Somit soll vermieden werden, dass zufällige Finder die Dosen nicht einfach mitnehmen oder entsorgen. In der Dose befand sich dann das Logbuch. In diesem konnte ich mich dann mit meinem Namen und der Funduhrzeit verewigen.

Danach ging es weiter zum nächsten Cache. Um diesen ausfindig machen zu können, musste zuerst ein Sudoku gelöst werden. Bestimmte Zahlen aus dem Sudoku mussten dann in die GPS-Koordinaten eingetragen werden und verrieten die tatsächliche Position des Caches. Eine falsche Zahl und man landet schnell mal auf Hawaii. xD Nachdem ich das Sudoku gelöst und die Zielkoordinaten ermittelt hatte, konnte ich mich also auf den Weg machen. Bedauerlicherweise lag der Cache genau an einer Brücke die über einen Ententeich führte, so dass dort verdammt viele Passanten (im Geocaching-Jargon sogenannte Muggels) unterwegs waren. Ich musste diesen Versuch also abbrechen, denn eine Sichtung durch Unbeteiligte darf nicht erfolgen. Im schlimmsten Fall bedeutet dies nämlich den Tot des Caches. Bedauerlicherweise kommt es relativ häufig vor, dass Caches „verschwinden“. Ich unternahm also in der Dämmerung noch einen zweiten Versuch. Mit etwas Geduld erwischte ich dann ein paar kurze Zeiträume in denen ich die Gegend und die Brücke untersuchen konnte. Leider wurde ich nicht fündig. Nachdem es dann stockduster war, musste ich die Suche abbrechen. Mit einer Taschenlampe an einer Brücke rumzukrauchen könnte nämlich auch etwas eigenartig anmuten. xD

Heute machte ich mich dann auf den Weg um zwei weitere Caches zu bergen. Einer verstecke sich leider zu gut vor mir und wird die kommenden Tage nochmal aufgesucht. Aber der zweite Cache konnte erfolgreich geborgen werden, auch wenn das Versteck ziemlich knifflig war. Es lag nämlich in einem Gebiet, in dem viele Bäume, Gestrüpp und Efeu wuchsen. Ich kroch also zwischen dem Grünzeug umher und musste eine ganze Weile suchen bis ich tatsächlich fündig geworden bin. Es hat jedenfalls wieder richtig viel Spaß gemacht, vor allem wenn es nach einer etwas längeren Suche auch ein Erfolgserlebnis gibt. Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Runde.

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