Auf nach Dresden!

Aufgrund eines Geburtstages verschlug es mich nach langer Zeit mal wieder nach Dresden. Es stellte sich mir jedoch die Frage, wie ich dieses Mal mein Ziel erreichen sollte. Eine Zugfahrt konnte auf dieser Strecke von vornherein ausgeschlossen werden, da es keine Direktverbindung gibt. Die Option der Mitfahrgelegenheit war leider auch nicht mehr ideal, da dort vor einiger Zeit einige grundlegende (mir nicht zusagende) Änderungen vonseiten des Plattformbetreibers durchgeführt wurden. Somit entschloss ich mich dazu, mal etwas neues auszuprobieren. Ich entschied mich also für den ADAC Postbus. Die Hin- und Rückfahrt kosteten lediglich 16 Euro und mit einem Gutschein konnte ich den Preis sogar noch auf 12 Euro drücken. Das war dann quasi geschenkt. Im Gegensatz zur Bahn hat man sogar einen garantierten Sitzplatz und das ist schonmal viel Wert auf solch einer langen Strecke. :)

In gewisser Weise waren parallelen zum Fliegen da. Das Gepäck wurde mit Bändchen und Nummern versehen, das Ticket wurde unter Hinzunahme des Personalausweises geprüft und im Bus gab es genaue Anweisungen und fachmännische Ansagen. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass das unangeschnallte Mitfahren im Bus mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg bestraft wird. Besonders überrascht war ich von der Ansage, dass die Busse mit WLAN ausgestattet sind. Bedauerlicherweise konnte ich das nicht testen, da es sich bei dem eingesetzten Bus um einen vom Hersteller gestellten Ersatzbus handelte, da die ADAC Postbusse derzeit nacheinander durch die Wartung gehen. Etwas irritierend fand ich die Platzvergabe. Auf dem Ticket stand eine Sitzplatznummer die ich selbstverständlich im Bus gesucht habe. Nachdem ich gefühlt den ganzen Bus untersucht hatte, keinerlei Nummern finden konnte und mir langsam echt blöd vorkam, wurde mir von einer älteren Dame mitgeteilt, dass es gar keine Nummern gibt. Somit setzte ich mich als einer der ersten auf einen beliebigen Platz und beobachtete das Spektakel der zusteigenden Passagiere, die genauso ratlos und verwirrt, wie ich noch vor wenigen Sekunden, dreinschauten. :D

In Dresden haben wir dann am Samstag die Körperwelten Ausstellung besichtigt und ich war echt überrascht wie viele Menschen dort Schlange standen. Mein letzter Ausflug in die Körperwelten Ausstellung war bereits über 10 Jahre her und führte mich damals mit meinen Klassenkameraden nach Berlin. Nun hatte ich also noch einmal die Chance die Ausstellung mit anderen Augen zu betrachten. Gute 2,5 Stunden hat man benötigt, um sich die Ausstellung in Ruhe anzugucken und sich die ganzen Erklärungstäfelchen durchzulesen. Ich konnte einiges an neuem Wissen mitnehmen und fand besonders interessant wie verschiedene Krankheiten aussehen. So gab es bspw. Ausstellungsstücke die den Vergleich zwischen gesundem und mit Krebs durchzogenem Gewebe gezeigt haben. Insgesamt scheint der Mensch aus ziemlich vielen Teilen zu bestehen.. da kann einfach viel zu viel kaputt gehen. Quallen haben es da sicher einfacher. ^^

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